_DSC1378006_swSchröpfen

Das Schröpfen ist ein uraltes Naturheilverfahren, das auch bei uns schon lange bekannt ist. Die früheste Form der Schröpfbehandlung war vermutlich aus einer Instinktbehandlung heraus entstanden etwa beim Saugen an Wunden, Schlangenbissen usw.
Später ersetzte man den Mund durch hohle Tierhörner. Heutzutage verwendet man spezielle Gläser, so genannte Schröpfgläser. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut aufgesetzt, mit der Idee durch den Unterdruck eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut zu erreichen.
Das Schröpfen bewirkt eine Verbesserung der Zirkulation des Blutes und der Lymphflüssigkeit, eine Schmerzreduzierung und Entspannung steifer Muskulatur.

Es wird bei allgemeiner Abwehrschwäche, Erkältungskrankheiten, Asthma, chronischen Kopfschmerz, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen, Muskelverspannungen, rheumatischen Erkrankungen, Verdauungsproblematiken usw. angewandt. Das Schröpfen darf nicht angewandt werden bei: Blutgerinnungsstörungen, Verbrennungen, Tuberkulose, Tumoren und Diabetes.

Moxibustion

Die Moxibustion, auch Brenntherapie genannt, ist ein uraltes Heilverfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Bei der Moxa Therapie wird dem Körper Wärme zugeführt. Diese verbessert die Gewebsdurchblutung, aktiviert den Stoffwechsel im Gewebe, regt über den Haut-Organ-Reiz die Organfunktion an, stärkt Körper- und Immunabwehr. Die Behandlung erfolgt mittels eines brennenden Beifußkrautes (Artenisia vulgaris) und erfolgt entlang der Energiebahnen (Meridianen) und auf den Akupunkturpunkten.

Anwendungsbereiche:

  • Kältekrankheiten und dadurch verursachte Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Schwäche- und Erschöpfungszustände
  • Chronische Erkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen des Atmungssystems
  • Krampfzustände
  • Verdauungsbeschwerden
  • Harninkontinenz
  • Für Patienten denen ständig kalt ist

Gua Sha

Gua Sha Fa ist eine, vor allem in der Volksmedizin Chinas angewandte Technik, um krankmachende Faktoren aus dem Körper zu „scharben“. Mit der Technik des Gua Sha wird absichtlich ein Hautausschlag hervorgerufen, dieser wird an die Oberfläche gebracht und somit aufgelöst. Es wirkt: durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, schmerzlindernd, anregend für Hautfunktionen usw.

Es sollte nicht bei Sonnenbrand, Hautausschlägen oder offenen Wunden, Muttermalen, Ekzemen, bei Schwangeren am Bauch und Lendenbereich angewandt werden.

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